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Münchner Symphoniker

Dirigent: Georg Schmöhe

Solistin: Ewgenia Rubinova, Klavier

Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 d-Moll op.15
Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op.55 “Eroica”

Die Münchner Symphoniker sind eines der vier Symphonieorchester Münchens.1945 als Symphonieorchester Kurt Graunke gegründet, gehören sie mit ihren vier Abonnementreihen im Prinzregententheater, Herkulessaal und der Philharmonie am Gasteig zu den profilierten Klangkörpern der Stadt.

Rund 100 Konzerte pro Jahr in nahezu allen Musikzentren Deutschlands und Europas, sowie regelmäßige Gastspielen in den USA, zuletzt im Februar 2009, und Fernost zeigen die Leistungsfähigkeit eines Orchester, das durch seine Flexibilität, ein breites Repertoire und extrovertiertes Musizieren besticht. Seit mehr als 10 Jahren sind die Münchner Symphoniker Partner des Opernfestivals auf Gut Immling im Chiemgau mit jährlich zwei großen Opern-Produktionen im Sommer. Attraktive Produktionen in den Bereichen Filmmusik (Live-Aufführung der Filmmusik zu »Der Herr der Ringe«) und Show (Roncallis »Circus meets Classic«) gehören ebenfalls zum Profil der Münchner Symphoniker.

Seit 2006 arbeitet Georg Schmöhe als Chefdirigent konsequent am signifikanten künstlerischen Profil des Orchesters und an der Erweiterung des symphonischen Repertoires.Ehrendirigent des Orchesters ist Philippe Entremont, der dem Orchester seit Jahren nicht nur künstlerisch verbunden ist. 1. Gastdirigent für die Saison 2011/ 12 und 2012/ 13 ist der amerikanisch-deutsche Dirigent Ken David Masur.

Gemäß der Leitlinie der Münchner Symphoniker junge Solisten nachhaltig zu fördern, gibt es in der Saison 2011/ 2012 ein Wiedersehen u.a. mit den Solisten Serge Zimmermann, Evgenia Rubinova und Marianna Shirinyan. Debüts feiern die junge Geigerin Lena Neudauer und die Pianisten Mona Asuka Ott und Ingolf Wunder.

Als Gastdirigenten, im Rahmen seiner Abonnements begrüßt das Orchester in der Saison 2011/ 12 Ari Rasilainen, Anthony Bramall , Enrico Delamboye und Kevin John Edusei.

Höhepunkt der Konzertsaison 2011/ 2012 ist eine mehrwöchige Konzerttournee durch die USA zu der die Münchner Symphoniker von dem renommierten amerikanischen Veranstalter Columbia Artists eingeladen wurden.

Georg Schmöhe, Chefdirigent

Bereits als Fünfzehnjähriger gründete Georg Schmöhe ein eigenes Orchester, in dem er als Konzertmeister und Dirigent wirkte. Später zählten Künstler-Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Boris Blacher und Tibor Varga zu seinen Lehrern.

Georg Schmöhe gilt als sensibler Musiker, als Meister eines transparenten Musizierens, ohne dabei jemals auf Klangreichtum und Emotionalität zu verzichten. Er ist ein Orchesterleiter mit nationaler und internationaler Erfahrung, der am Pult von mehr als 140 Symphonie- und Opernorchestern stand. Darunter sind die Rundfunkorchester von Basel, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, Saarbrücken, Stuttgart, Dublin, Hilversum, Seoul und Wien.

Chefpositionen hatte Georg Schmöhe in Bielefeld, Caracas (Venezuela),Kassel , bei den Nürnberger Symphoniker sowie als Musikdirektor der Stadt Innsbruck inne.

Er gastierte mit großem Erfolg an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper und dem Staatstheater Stuttgart ebenso wie an der Opéra National de Paris und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Jean-Pierre Ponnelle, David Pountney und Paul Decker zusammen. Für seine künstlerische Arbeit wurde Georg Schmöhe mehrfach ausgezeichnet.

Dem Münchner Publikum ist Georg Schmöhe bereits durch Konzerte mit den Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und durch seine Arbeit am Staatstheater am Gärtnerplatz bekannt - außerdem durch Konzerte und Aufführungen im Rahmen der "musica viva"-Reihe des Bayerischen Rundfunks und der Münchener Biennale.

Seit der Saison 2006/ 2007 ist Georg Schmöhe Chefdirigent der Münchner Symphoniker. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt er auf Pflege und Ausbau des klassisch-romantische Stammrepertoires des traditionsreichen Münchner Orchesters.



Biographie

Evgenia Rubinova zählt zu den beeindruckendsten Musikerpersönlichkeiten der jungen Generation. Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds wurde sie 2003 – wie zuvor beispielsweise Mitsuko Uchida und Lars Vogt - mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Vom Publikum wird sie bejubelt und von der Presse für ihre starke Persönlichkeit und ihre musikalische Vorstellungskraft einhellig gelobt: „Ihre Kraft zu persönlicher Aussage bewährte sich in einer überlegenen Balance der Extreme” (FAZ). „An abslolutely collosal performance by an absolutely extraordinary pianist!” (Artur Pizzaro, BBC Television). Ihre Debüt-CD, die bei EMI erschien, erhielt international beste Kritiken. Sie studierte in der Meisterklasse des Professor Lev Natochenny, der seinerseits Schüler des legendären Lev Oborin war.

Neben ihren sensationellen Einspringern für Yundi Li im Konzerthaus Dortmund und für Gabriela Montero in Bonn sowie weiteren Klavierabenden beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Rheingau Musik Festival und beim Klavierfestival Ruhr trat sie zweimal in der Berliner Philharmonie auf, zuletzt mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Sie debütierte außerdem mit dem Gürzenich-Orchester Köln in der Kölner Philharmonie, mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle, mit dem Frankfurter Museumsorchester in der Frankfurter Alten Oper und mit dem Staatsorchester in Hannover.
Recitals spielte sie u.a. in der Düsseldorfer Tonhalle, im Bonner Beethovenhaus, in der Alten Oper Frankfurt, im Sendesaal von Radio Bremen und beim SWR in Mainz.

International musizierte Evgenia Rubinova u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Ensemble Orchestral de Paris, dem Wiener Kammerorchester und in Tokio
mit den Berliner Symphonikern. Sie gab außerdem Klavierabende in New York, Washington, Chicago, Paris, in der Londoner Wigmore Hall und in der Tonhalle Zürich.

Zu den weiteren Highlights der Künstlerin zählten zuletzt vier Auftritte in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen eines Porträts, bei dem sie als Solistin mit und ohne Orchester sowie als Kammermusikerin zu erleben war, eine Tournee mit der Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakov und ihr Debüt beim Kissinger Sommer. Demnächst stehen ihre Debüts im Gasteig in München mit den Münchner Symphonikern, in Lima mit dem Orquesta de la Ciudad de los reyes und im National Center of Performing Arts in Peking bevor.


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