Zwölf charmante Herren, zwölf hervorragende Stimmen - welche Frau könnte da schon widerstehen? Aber auch für ihre Begleiter dürften diese Konzerte ein besonderer Genuss sein. Denn auf dem Programm der Sänger stehen nicht allein Highlights aus Oper, Operette und Comedian-Harmonists-Songs. Sondern auch knackige Coverversionen aktueller Pop-Hits – die sie mit beeindruckender Lockerheit auf die Bühne bringen.
Damit stellen sie unter Beweis, dass Tenöre auch jenseits der klassischen Oper ihre Plattform finden. Und dass sie mehr können, als Arien zu intonieren - schließlich sind auch einige der größten Rocksänger von Bono bis Axl Rose Vertreter dieser Stimmlage. Doch den 12 Tenors ist dieses abwechslungsreiche Repertoire allein nicht genug; sie schaffen es sogar, die entsprechenden Instrumente mit ihren Stimmen darzustellen.
A-capella ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts der gängige Begriff für Gesangsdarbietungen ohne instrumentelle Begleitung. Ende der 1920er Jahre wurde diese auch in Deutschland bekannt: Die Comedian Harmonists waren damals Pop-Stars. Das Ensemble gründete sich 1927 nach dem Vorbild der amerikanischen The Revelers. In den letzten Jahren erfuhr das Genre einen neuen Aufschwung - nicht zuletzt durch moderne Pop-Arrangements.